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Information für Pilgergruppen – Besuch unserer Kirche
In unserer Pfarrei kann ein Termin für den Besuch der Kirche reserviert werden, um die Reliquien des heiligen Märtyrers Maximilian zu verehren. Im Laufe des Jahres ist es auch möglich, für Pilgergruppen einen Besuch der Kirche zu organisieren und eine heilige Messe zu feiern (wenn die Gruppe von einem Priester begleitet wird). Reservierungen können online vorgenommen werden: E-Mail: Ten adres pocztowy jest chroniony przed spamowaniem. Aby go zobaczyć, konieczne jest włączenie obsługi JavaScript. oder telefonisch durch Kontakt mit dem diensthabenden Priester unter Tel. +48 573 336 860 oder mit der Pfarrsekretärin unter Tel. +48 573 336 861.
Wir verfügen auch über ein Café, in dem Gruppen (bis zu 70 Personen) guten Kaffee und Tee genießen können.
Herzliche Einladung! Vergelt’s Gott! Auf Wiedersehen in Oświęcim!
Die Seelsorger der Pfarrei.
Was kann man in unserer Kirche sehen?
Unsere Kirche ist ein Denkmal der Dankbarkeit und Verehrung für den heiligen Maximilian Maria Kolbe für sein großes Opfer der Liebe.
In der Kirche befinden sich die Reliquien des heiligen Maximilian, sein persönlicher Rosenkranz, den er im KL Auschwitz dem Häftling Wilhelm Żelazny (Häftlingsnummer 1126) schenkte, ein Lagerkelch, der aus dem KL Auschwitz herausgebracht wurde, sowie ein Lager-Messbuch in Form eines Kassibers mit dem Messtext „De profundis“, aus dem der Heilige zusammen mit anderen inhaftierten Priestern heimlich die heilige Messe in den Kellern des Blocks Nr. 14 feierte.
Während des Besuchs der Kirche kann man die außergewöhnliche Geschichte dieser Reliquien kennenlernen.
In unserer Kirche kann man auch ein im Jahr 1998 gemaltes Triptychon sehen, das dem Aufenthalt des heiligen Maximilian im KL Auschwitz gewidmet ist, eine Urne mit der Asche von Häftlingen, die von den Deutschen in den Konzentrationslagern Auschwitz und Birkenau ermordet wurden, sowie eine Tafel, auf der die Herkunftsländer der Häftlinge aufgeführt sind.
In der Kirche befindet sich außerdem ein Kreuz aus dem 16. Jahrhundert, das am 13.09.1980 in der Todeszelle des heiligen Maximilian von einer Delegation der Deutschen Bischofskonferenz – Kardinal Joseph Ratzinger (später Papst Benedikt XVI., 2005–2013), Kardinal Joseph Höffner und Kardinal Hermann Volk – der neu entstehenden Kirche in Oświęcim geschenkt wurde.
Der Besuch unserer Kirche kann mit einer kurzen Anbetung des Allerheiligsten Sakraments in der Kapelle der Barmherzigkeit Gottes abgeschlossen werden, wo sich die Reliquien der heiligen Schwester Faustina sowie des heiligen Johannes Paul II. befinden. Dieser feierte während seiner ersten Pilgerreise nach Polen am 7.06.1979 eine heilige Messe auf dem Gelände des Museums KL Birkenau in Oświęcim, bei der er den Grundstein segnete, der in das Fundament unserer Kirche eingemauert wurde (Erinnerungsfotos sowie das Ornat und der Thron aus dieser Feier befinden sich in der Kapelle der Muttergottes von Tschenstochau).
Mit großer Freude teilen wir mit, dass am Sonntag, dem 4.10.2026, während der heiligen Messe um 10:30 Uhr der Diözesanbischof Roman Pindel unsere Kirche zum Sanktuarium des heiligen Maximilian des Märtyrers in Oświęcim erheben wird. Wir laden schon heute herzlich zu dieser besonderen Feier ein.


